Bürgerschützen- und Heimatverein St. Hubertus Everswinkel e.V.

das Logo der Schützenvereine Ehrengarde2013

Geschichte der Ehrengarde

 

Er musste es wissen und hat es immer wieder betont, der langjährige Vorsitzende des Schützenvereins Werner Schulze Tertilt: "Die Ehrengarde ist das Aushängeschild des Vereins." Und Aushängeschild, das ist nicht die Fassade, sondern die Vorzeigeseite, die Vorderfront, das Schaufenster der Schützen. Sie schafft den ersten Eindruck, bestimmt das Urteil, kurzum Auftreten und Verhalten der Ehrengarde reflektieren Zustand und Befinden des Gesamtvereins.
Entsprechend fallen die von ihr selbst verabschiedeten Bestimmungen der Satzung aus: "Bei undiszipliniertem Verhalten an öffentlichen Veranstaltungen hat der Kommandeur (bei Abwesenheit sein Vertreter) das Recht, den betreffenden Ehrengardisten aus der Ehrengarde auszuschließen." Bei sonstigem undiszipliniertem Verhalten kann ein Ausschluss mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Dreimaliges unentschuldigtes Fehlen im Jahr bei Veranstaltungen oder Übungsabenden beendet ohne weitere Formalitäten die Mitgliedschaft. Der angehende Gardist hat sich einem Probejahr als Anwärter zu unterziehen, dann er kann er auf der Generalversammlung in geheimer Abstimmung mit der Mehrheit der anwesenden Ehrengardisten in der Stamm aufrücken und erhält als äußeres Zeichen seiner neuen Würde einen Stern auf die Schulterklappen seiner Uniform.

Abschrift aus: "75 Jahre - Der Bürgerschützen- und Heimatverein St. Hubertus Everswinkel - Geschichte und Geschichten" von Erwin Buntenkötter, Seite 64, 1. Absatz.
Der Bericht geht weiter bis Seite 66 Mitte.


 

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